Modernisierung der Heizungsanlage

Seit dem 01.November 2004 ist die letzte Frist der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) abgelaufen. Eigentümer veralteter Heizkessel müssen mit Bußgeldern rechnen. Der Betrieb einer Anlage, die gegen die BImSchV verstößt, stellt ab sofort eine Ordnungswidrigkeit dar. Davon betroffen sind fast 800.000 Wärmeerzeuger in Deutschland. Etwa eine halbe Million Ölheizkessel erfüllt nicht die Anforderungen der strengen Verordnung. Diese Geräte haben im Abgas entweder zu hohe Energieverluste, unverbrannte Ölbestandteile oder zu viel Ruß. Etwa jede vierte Ölheizung ist älter als 19 Jahre. Bei den Gasheizkesseln entsprechen fast 300.000 Geräte nicht den Anforderungen der BImSchV. Circa 15 Prozent dieser Anlagen sind älter als 19 Jahre.

Was geschieht, wenn zum Stichtag im November die zulässigen Grenzwerte nicht eingehalten werden? Der Schornsteinfeger ist dafür verantwortlich, Verstöße gegen die Verordnung festzustellen. Die weitere Vorgehensweise ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Nordrhein-Westfalen informiert beispielsweise der Schornsteinfeger das Ordnungsamt über den unzulässigen Betrieb einer Heizungsanlage. Hierauf werden die betroffenen Hauseigentümer angeschrieben und müssen mit einem Bußgeld für das Begehen einer Ordnungswidrigkeit rechnen. Die Nachbesserung oder Modernisierung des Wärmeerzeugers sollte dann rasch erfolgen. Säumige Heizungsmodernisierer müssen mit weiteren Konsequenzen rechnen, die bis zur Stilllegung des Wärmeerzeugers gehen könnten.

Wir prüfen als Fachbetrieb für Sie, ob Ihre Heizungsanlagen den strengeren Richtlinien entspricht. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns und vermeiden Sie so Ärger!

Abgesehen davon, dass der Gesetzgeber eine Modernisierung alter Heizungsanlagen vorschreibt, lohnt sich die Modernisierung Ihrer vorhandenen Heizungsanlage auch finanziell und ökologisch! Wir haben hier einige Informationen für Sie zusammengestellt, um Ihnen die wichtigsten Fragen rund um das Thema Modernisierung zu beantworten: